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Maple Leaf Silbermünze 1 Unze 2018 jetzt mit speziellem Mintshield gegen Milchflecken white spots

Maple Leaf: Mittel gegen Milchflecken gefunden

von team silberling Dienstag, 06. März 2018

Kaum eine Silbermünze ist so bekannt und beliebt wie der Maple Leaf. Mehr als 30 Millionen Unzen werden von der kanadischen Bullionmünze jährlich verkauft – Tendenz steigend. Gerade für größere Positionen eignen sich die preisgünstigen und weltweit akzeptieren Münzen mit dem Ahornblatt auf der Rückseite besonders. Doch die Royal Canadian Mint hatte ein Problem: Milchflecken. 

Wenngleich nicht wertmindernd, störten die weißen Flecken auf der Oberfläche der eine Unze schweren Silberlinge vielen Anleger aus ästhetischen Gründen. Gerade einer Prägeanstalt, die für höchste Qualitat und innovative Produktionsverfahren bekannt ist, waren die white spots (Englisch für weiße Flecken) ein Dorn im Auge.

Vier Jahre, Röntgenspektroskopie, morphologische Prüfverfahren und eine Kooperation mit einer örtlichen kanadischen Universität waren notwendig, um dem Problem auf dem Grund zu gehen. Die Münze waren ja nicht einfach angelaufen. Oxidation ist ein häufiges Problem. Der in der Luft enthaltende Sauerstoff (manchmal auch Schwefel) reagiert mit dem Silber recht bereitwillig zu Silberoxid oder Silbersulfid. Doch das Resultat dieser Oxidation ist schwarz, und nicht weiß, und lässt sich durch den Kauf von Münzkapseln leicht verhindern (lesen Sie mehr dazu hier).

Mintshield technologie gegen weiße flecken auf dem Maple Leaf - das hilft wirklich

Nun aber gibt es eine Lösung: Ab dem Jahrgang 2018 werden alle Silber Maple Leafs mit einem speziellen MINTSHIELD gesichert. Was genau hinter dem patentierten Produktionsverfahren steckt, hat die Canadian Mint nicht verraten. In der offiziellen Pressemitteilung steht lediglich folgendes:

Die Untersuchungen der Prägeanstalt kamen zum Schluss, dass es nicht nur einen Grund für die weißen Flecken gibt. Verschiedene Faktoren haben einen Einfluss, einschließlich der Art und Weise, wie die Münzen auf Verunreinigungen während des Produktionsverfahren reagieren, genauso ihre Handhabung und Lagerung.

Man kann an dieser Stelle nur spekulieren, was wirklich der Grund dafür war, aber es klingt ganz danach, dass über die Atmosphäre Spurenelemente auf die Münzen gekommen sind, die dann langsam reagiert haben. Silberchlorid wäre zum Beispiel weiß – wie tausende andere chemische Verbindungen auch (tatsächlich die mit Abstand häufigste Farbe).

Jenseits der Spekulationen bleibt aber ein Fakt, dass die Maple Leafs mit dem neuen Schutzschild in Kombination mit der speziellen Anti-Fälschungs-Technologie Bullion DNA und den einzigartigen Lasergravuren wohl nun endgültig die sicherste Bullionmünze ist.

Wie gesagt, ab dem Jahrgang 2018, haben nun alle Münzen das Mintshield.


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